Filip Zdenek Lobkowicz neuer Abt von Kloster Tepl
Grenadiergarde umrahmt die Feierlichkeiten - Bürgermeister aus Waldthurn und Störnstein feiern mit


Störnstein/Tepl-Tschechien. Der 57-jährige Prämonstratenser Filip Zdenek von Lobkowicz ist zum Abt des Klosters Tepl (Teplá) in Westböhmen geweiht worden. Damit erhält das Kloster nach 18-jähriger Verwaltung durch einen Administrator wieder einen Abt. Die Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein beteiligte sich mit den Bürger-meistern Herrn Josef Beimler vom Markt Waldthurn, Bürgermeister Boris Damzog von der Gemeinde Störnstein, Herrn Stadtpfarrer Josef Häring und Pater Marek aus Neustadt / WN, den Ehrengrenadieren Franz Bergler aus Waldthurn und Konrad Kraus aus Störnstein sowie weiteren 50 Bürgern an der feierlichen Abtweihe in Kloster Tepl.



An vergangenen Samstag fuhr die Grenadiergarde über Plößberg, Bärnau, Mähring, Chodová Planá, Dolni Kramolin, Viskovice, Bezreov und Mrázov nach Kloster Tepl (Teplá), wo Sie und die mitgereisten Personen von Elisabeth Fürstin von Lobkowicz und Jaroslav Fürst von Lobkowicz empfangen wurden.
Die Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein und die beiden Bürgermeister Beimler und Damzog, die die Lobkowiczfahne trugen, führten den feierlichen Einzug der über 100 anwesenden Geistlichen und Bischof Frantisek Vaclav von Lobkowicz in die Klosterkirche an. Die feierliche Benediktion und der beeindruckende Gottesdienst war und bleibt für alle Mitgereisten, trotz der unterschiedlichen Sprachen, ein wunderbares unvergessliches Ereignis. Nach der Benediktion schritt der neue Abt die unter Trommelwirbel angetretene Front der Grenadiergarde ab. Mit einem 3-fachen Salut gratulierte die Garde dem neuen Abt Filip Zdenek von Lobkowicz unter Beobachtung der zahlreichen Ehrengäste.
Beim anschließenden Empfang im Klosterrestaurant überbrachten Kommandant Jürgen Völkl, 1. Vorsitzender Christian Kraus und der Organisator Grenadierschreiber Hans Härtl von der Historisch Hochfürstlich Lobkowitzischen Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein mit den beiden Bürgermeister Damzog und Beimler die herzlichsten Glückwünsche und überreichten ein Geschenk an den neuen Abt von Tepl. Beim Empfang konnten die Kontakte weiter vertieft werden. Nach der Verabschiedung durch Jaroslav Fürst von Lobkowicz und dessen Sohn Philippe Prinz von Lobkowicz begab man sich auf den Heimweg. Die Rückfahrt wurde in Chodová Planá für einen Zwischenstopp zu einer Stärkung im Felskeller unterbrochen.

   


Zur Person: Der neue Abt Filip Zdenek von Lobkowicz wurde am 8. April 1954 in Pilsen geboren und empfing am 13. Januar 1990 in Prag die Priesterweihe. Er war seitdem Pfarrer im Kurort Marienbad und Regionalvikar in Cheb (Eger).

Wer sind die Prämonstratenser
Der heilige Norbert, geboren um 1080 in der Nähe von Xanten in Westfalen, hat Norbert sich, wie Paulus, plötzlich bekehrt. Als junger Domherr lebte er in großem Prunk am Kaiserhof. Plötzlich änderte er seinen Lebensstil und gab alle seine Güter den Armen. Im Kölner Dom zum Priester geweiht, begann er mit mehr als 30 Jahren ein Leben als Pilger in Busse. Er reiste durch Frankreich - jetzt Belgien - und durch einen Teil Deutschlands, predigte Bekehrung, ermahnte die Kleriker, verteidigte das Papsttum und beriet sogar den Kaiser, bevor er in der Gegend zwischen Laon und Soissons seine ersten Anhänger in Prémontré, einem einsamen Ort in Nordfrankreich, sammelte.

Am Weihnachtsabend des Jahres 1121 legten Norbert und seine Gefährten in der Maria und Johannes dem Täufer geweihten Kirche ihre Profess ab: Der Orden der Regularkanoniker von Prémontré wurde ge-gründet. Nach kurzer Zeit wird in einem trockengelegten Sumpfgebiet eine große Abtei mit hohen Mauern errichtet. Eifrige Ordensmänner bevölkern eine bis dahin unbekannte, einsame Gegend, deren Name bald unter dem Klang von Hymnen und Psalmen in die Kirchengeschichte eintritt. Im Jahre 1126 wurde der Orden endgültig von Rom approbiert; im selben Jahr wurde Norbert zum Erzbischof von Magdeburg in Sachsen ernannt.
Dort arbeitete er sieben Jahre lang an der Heranbildung eines keuschen und selbstlosen Klerus. Nach seiner Italienreise als Begleitung von Papst Innozenz II. nach Rom erkrankte er und starb am 6. Juni 1134 zu Magdeburg. Bereits im Jahre 1582 wurde er vom ganzen Volk verehrt. Im 17. Jahrhundert wurden seine Reliquien von Magdeburg in die Prämonstratenserabtei von Strahov übertragen, deren Kirche im Jahre 1991 die ehrenvolle Erhebung zur Basilika zuteil wurde. Gütergemeinschaft, Gemeinschaftsleben, der Dienst für Gott und den Nächsten waren die Leitmotive des Gründers der Prämonstratenser.
Das Motto seiner Gefährten bringt seinen Eifer und seinen Weitblick zum Ausdruck: "Ad omne bonum opus parati - Bereit für jedes gute Werk."

Der Prämonstratenserorden Nach der Ernennung Norberts zum Erzbischof von Magdeburg wurde der selige Hugo von Fosses zum ersten Abt von Prémontré gewählt. Unter seiner Regierung legte der junge Orden sein Charisma und seine Strukturen genauer fest. Der Prämonstratenserorden besteht aus unabhängigen Abteien und ihre Chorher-ren wollen, wie die in der ersten christlichen Gemeinde von Jerusalem verwirklichte apostolische Institution, nach dem Evangelium und nach der Regel des hl. Augustinus leben.
Seit dem Jahr 1124 nahm die Zahl der Prämonstratenserklöster zu: In Frankreich, Belgien, Westfalen, Bayern, Sachsen, Württemberg, den Niederlanden, Schottland, der Schweiz, Lothringen, Italien, Böhmen, Ungarn, Spanien, Griechenland und Palästina entstanden zahlreiche Abteien. Seit der Gründung des Ordens verbanden der hl. Norbert und seine Mitbrüder das Fasten mit körperlicher Arbeit. Die Zeit, die nicht der Seelsorge, der Gastfreundschaft an Armen und Pilgern und der Feier des Stundengebets gewidmet wurde, verwendeten sie für Betrachtung und Studium.

Einer Kirchenreform entsprungen, hat sich der Prämonstratenserorden immer für die Notwendigkeit der Bekehrung eingesetzt. Er hatte auch immer seinen Platz an der Kreuzung der Wege des Evangeliums, da er es verstand die augenblicklichen Notwendigkeiten der Kirche und der Gesellschaft wahrzunehmen. Das Ideal des hl. Norbert wurde verkörpert, seine Erfahrung hatte Erfolg und lebte weiter, war in allen Jahrhun-derten aktuell und verjüngte sich in jeder neuen Lage.
Zu Beginn des dritten Jahrtausends ist der Prämonstratenserorden über alle fünf Kontinente verbreitet und Norbert, der Europäer, ist Bürger der ganzen Welt geworden. 1142 schrieb der hl. Bernhard an Melisande, die Königin von Jerusalem: "Die Empfehlung der Prämonstratenser, die ich an Sie richte, ist mehr über-flüssig als kühn, denn sie empfehlen sich selbst und bedürfen keiner anderen Empfehlung." Man kann die Worte der Heiligen vergessen, aber ihre Empfehlungen bleiben bestehen.

Die Prämonstratenser in Mitteleuropa
Die Prämonstratenserabteien in Böhmen und Mähren gehen auf Heinrich Zdik, den Bischof von Olmütz zurück. Aufgrund seiner Einladung im Jahr 1143 schickte die Abtei von Steinfeld, in der heutigen Diözese Aachen gelegen, eine Gruppe von Prämonstratensern nach Prag. Dort entstand die erste Gemeinde, aus der 1143 die Abtei von Zion wurde, unter dem Namen Strahov bekannt. Dieser wieder entsprang ein Zweig der Norbertiner, der sich ‚über einen Teil Böhmens verbreitete und bis Mähren vordrang. Nachdem sie sich in Prag festgesetzt hatten, gründeten die Prämonstratenser von Strahov im Jahr 1145 Litomyšl, von wo 1150 Hradisko ausging. 1190 gründete Strahov Louka, 1193 durch den seligen Hroznata Teplá und 1209 Zábrdovice. Diese letzte Gemeinde gründete im Jahr 1211 das Nonnenkloster von Nová Ríše, das 1641 den Prämonstratenser - Chorherren übertragen und 1733 zum Priorat erhoben wurde. Heinrich Zdik veranlasste das Stift Steinfeld, eine zweite Abtei in Böhmen zu gründen. 1149 errichten die Prämonstratenser von Steinfeld die Abtei Želiv, von der mit der Gründung von Milevsko im Jahr 1187 ein zweiter böhmischer Zweig der Prämonstratenser ausging.
Neben Nová Ríše gründeten die Prämonstratenserabteien in Böhmen auch mehrere Norbertiner-Nonnenklöster: 1143/1150 Doksany, 1149/1150 lounovice, 1183 Kounice, 1202 Chotešov. Das Priorat von Svatý Kopecek, um 1630 gegründet, wurde im Jahr 1902 zum Mutterhaus der Kongregation des Regulierten Dritten Ordens der Prämonstratenser.

Kurzbeschreibung der einzelnen Teile des Klosters

       


Die Klosterkirche
Die Klosterkirche Mariä-Verkündigung wurde am Ende des 12. und am Anfang des 13. Jahrhunderts als eine romanisch-gotische 65,25 Meter lange und 15,6 Meter hohe Hallenkirche erbaut. Am Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche im Barockstill umgebaut, dieser Umbau betraf hauptsächlich das Innere der Kirche. Den Hochaltar der Kirche haben der Marmorhauer Josef Lauermann und der Bildhauer Ignatius Platzer in dem Jahr 1750 angefertigt. Das Altarbild stellt die Verkündigung der Jungfrau Maria dar, es stammt von Peter Johann Molitor. Auch der zweite Altar, der Kreuzaltar in der Mitte des Hauptschiffes ist von J. Lauermann und I. Platzer.
Die Heiligenstatuen (aus Holz gefertigt) sind ein Werk von I. Platzer. Im Chor sieht man über den Chorstühlen die vier lateinischen Kirchenväter. In der Apsis des linken Seitenschiffes steht seit 1898 (nach der Seligsprechung Hroznatas im 1897) auf einem Altar aus weisem Marmor der Reliquienschrein des seligen Hroznata, des Gründers des Klosters. (Die ursprüngliche Grabstätte des seligen Hroznata kennzeichnet die Steinplatte im Fußboden vor dem Hauptaltar, dort steht auch der ursprüngliche Sarkophag.)
Rechts vom Altar zeigt ein Gemälde den seligen Hroznata als Ritter mit den von ihm gegründeten Klöstern. Das Gemälde stammt, wie auch die Fresken über dem Eingang in die Kapelle, die Szenen aus dem Leben des Klostergründers zeigen, von Elias Dollhopf.
Zu den nicht ausgestellten Kleinoden gehören noch: die "Schüssel des seligen Hroznata" (Limoges ca 1200) und das sog. "Hroznata Pedum", ein Abtsstab aus dem Jahre 1756 und ein Kelch aus dem gleichen Jahre, welche der Abt Hieronymus Ambros herstellen ließ.
Im Museumstrakt befinden sich weitere wertvolle Gegenstände aus den Klostersammlungen. Der Öffentlichkeit werden hier Bilder, Statuen, Porzellan, Zinngeschirr, Messgewänder und Orden präsentiert, welche die Tepler Äbte von verschiedenen Herrschern verliehen bekommen haben und welche von ihrem hohen gesellschaftlichen Prestige zeugen.
Prälatur- und Konventgebäude
Die meisten Gebäude des Klosters wurden im 17. Jahrhundert unter Abt Raimund II. Wilfert im Barockstil umgebaut. Nicht nur das Innere der Kirche, sondern auch die Turmdächer und Fenster der Kirche wurden barockisiert, weiter wurde der Flügel der Prälatur und des Konventsgebäudes errichtet.
Der jetzige Kapitelsaal im Konventgebäude war früher das Winterrefektorium des Klosters. Die Wandverkleidungen sind im Jahre 1914 vom Bildhauer Ferdinand Stuflesser eingebaut worden. Die Deckenbilder auf den mit Stuckarbeiten reich verzierten Gewölben sind Fresken von Anton Waller aus dem Jahre 1913. Sie stellen die zwölf Apostel, und die neun wichtigsten Prämonstratenserheiligen dar. Die Deckenfresken zeigen die Jungfrau Maria und die Übertragung der Gebeine des heiligen Norberts von Magdeburg nach Prag.
Im ersten Stock des Konventgebäudes liegt, noch zur Prälatur gehörig, der Blaue Saal - ein Festsaal mit hellblauen Wänden, eingerichtet im Empirestil.
Der ehemalige Speisesaal für die Mitglieder des Klosters befindet sich im Konventgebäude. Die Wände sind mit reichen architektonischen Gemälden verziert.
Die östliche Wand bildet das Fresko "Das letzte Abendmahl Jesu" von Maurus Fuchs aus Tirschenreuth aus dem Jahre 1816. Das Deckenfresko zeigt die "Bekehrung des Heiligen Paulus."
An der nördlichen Wand befindet sich die Kanzel aus Stuckmarmor, eine Arbeit von J. Hennevogel.
Von der Inneneinrichtung der Säle sind nur Fragmente erhalten geblieben.
Die Forstverwaltung, Kornspeicher, Klosterhof
Barock ist auch das Gebäude der Forstverwaltung mit dem Haupttor, und aus der Zeit des Frühbarocks stammt der Kornspeicher im Klosterhof. Der Barockumbau betraf auch den Klostergarten und die Parkanlage.
Aus dieser Zeit stammen auch der Brunnen und die Kalvariengruppe im Hof und der Brunnen im früheren französischen Garten nordöstlich von der Kirche.

Die Klosterbibliothek
Der Bibliothekstrakt links von der Kirche wurde in den Jahren 1902 bis 1907 unter Abt Gilbert Helmer nach Plänen des Marienbader Architekten Josef Schaffer errichtet. Der Hauptsaal ist 24 Meter lang, 12 Meter breit und 15,5 Meter hoch. Die Deckengemälde von Professor Karl Krattner aus Prag stellen in der Mitte die Anbetung des allerheiligsten Sakramentes, die vier Evangelisten und die vier lateinischen Kirchenväter dar.
Die Stiftsbibliothek, die zweitgrößte ihrer Kategorie bei uns, ist mit ihren 100.000 Bänden für die Forscher eine reiche Schatzkammer an Information. Zu den wertsvollsten Büchern gehören 1149 Handschriften (45 mittelalterliche Codices) und wertvolle alte Drucke. Die Bibliothek ist Studenten und Forschern zugänglich, denn die Prämonstratenser pflegen ihre kulturelle und wissenschaftliche Tradition. Im Bestand finden wir unter anderem zwei bedeutende deutsche Werke: ein Poenitentionale mit einem altdeutschen Gebet, geschrieben um das Jahr 830 und den so genannten Codex Teplensis, die erste Übersetzung des Neuen Testamentes in die deutsche Sprache, entstanden vor dem Jahr 1400. Zu den bedeutendsten Werken gehören weiter "Vita fratris Hroznatae" (1259), eine Legende über den Gründer des Stiftes; das Gebetbuch des Königs Ladislaus Posthumus (1453) und einen Komplex von sieben liturgischen Codices des Abtes Sigismund aus den Jahren 1460 und 1491.
Weiter befinden sich hier 540 Wiegendrucke, (Drucke, die bis zum Jahr 1500 gedruckt wurden, auch Erstdrucke oder Inkunabeln genannt) und mehr als 750 Paläotypen (Drucke bis 1539). Dank der Fürsorge des Stiftes wurden wissenschaftliche Verzeichnisse dieser Bestände gedruckt. Die Bibliothek beinhaltet weiter mehr als 30.000 alte Drucke (gedruckt bis 1800). Wichtig ist der Bücherbestand besonders für die Bücherkunde (wertvoll sind vor allem einige Bucheinbände aus der Zeit der Gotik, der Renaissance und des Ba-rock), weiter für die Kirchen- und Ordensgeschichte, die Geschichte der Region, Heimatkunde oder die Balneologie (z. B. die Geschichte von Marienbad).Die Bibliothek ist Studenten und Forschern zugänglich.

Der Klosterpark
Das Aussehen des Klostergartens wurde durch die bauliche Entwicklung des Stiftes beeinflusst. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts war es zum größten Teil ein Nutzgarten - ein Kräuter- und Gemüsegarten. Erst nach dem Aufbau der Barockgebäude im 17. Jahrhundert wurde der Garten umgestaltet. Wie die Kloster-anlage damals ausgesehen hat, zeigt die Gravierung des Stiftes aus dem Jahre 1735. Es entstanden zwei Gärten - ein Garten mit einer Gärtnerei (später wurde ein Gewächshaus gebaut) war der Öffentlichkeit zu-gänglich, der zweite, durch eine hohe Mauer getrennte Garten, gehörte zur Klausur. An der Südseite des Gebäudes befand sich ein kleiner Abteigarten. Beide Kreuzgärten, mit einer Zentralfontäne in der Mitte, waren im ornamentalen Stil gestaltet. So bestand der Garten bis zum Jahre 1903. In diesem Jahr wurden der neue Bibliothek- und Museumstrakt und die Wirtschaftsgebäude angebaut. Die barocke Steinmauer um den Garten wurde eingerissen, die alte Gärtnerei wurde aufgelöst, ein neues Gewächshaus und das Wohnhaus für den Gärtner gebaut. Auf der Südseite der Klosteranlage entstand, aus dem Durchfluss der Tepl, ein Teich mitten in einem großen Naturpark.
Die restlichen Teile des Barockgartens wurden in die neue Konzeption eingegliedert. Derzeit wird im Zusammenhang mit der Renovierung der Klosteranlage nach und nach die Parkanlage neu gestaltet.

Der Klosterfriedhof
Ungefähr 20 Minuten zu Fuß nordöstlich vom Kloster befindet sich der Gemeindefriedhof der Gemeinde Kloster Teplá. Als am Ende des 18. Jahrhunderts der Kaiser Josef II. die Bestattung neben den Kirchen in der Mitte der Ortschaften verboten hat, ließen die Tepler Prämonstratenser den Gemeindefriedhof erwei-tern und die sterblichen Überreste der Mitbrüder, die ursprünglich im Kloster bestattet wurden, übertragen (seit der Klostergründung wurde in der Kirche, später in der Kapelle des hl. Wenzel und Michael an der Ostseite der Kirche und noch später am Friedhof, der sich gleich neben der Kirche an der Stelle der heutigen Bibliothek befand, beerdigt). Der untere Teil des Friedhofes diente weiter als Gemeindefriedhof, der obere Teil als Klosterfriedhof. In der Mitte des Friedhofs wurde ein großes Gusseisenkreuz auf einem Steinsockel aufgestellt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ließ Abt Alfred Clementso an der Stirnseite eine Kapelle mit einer Gruft für die Äbte erbauen. Die Kapelle wurde Anfang Juni 1900 geweiht. Kurz danach starb Abt Clementso plötzlich und wurde in der Krypta unter der Kapelle als erster beigesetzt. Im Jahre 1906 wurden die Reliquien des Abtes Reitenberger, des Gründers von Marienbad, der 1860 in Wilten in der Verbannung starb, feierlich hierher gebracht. Als letzter wurde Anfang 1944 Abt Gilbert Helmer in der Gruft bestattet. An beiden Seiten des Friedhoftores wurden entlang der Mauer Grüfte der bedeutenden Tepler Äbte und Chorherren errichtet, z. B. für Chrisostomus Pfrogner, Rektor der Prager Karlsuniversität, Adolf Kopmann, Professor der Universität in Wien und Alois David, Rektor des Prager Klementinum. Diese künstlerisch und historisch wertvollen Grüfte und die kleinen Grüfte der übrigen Ordenleute, die mit einfachen Kreuzen geschmückt wurden, existieren heute nicht mehr. Der letzte rämonstratenser, der hier bestattet wurde, war Leo Molá?ek 1950. Nach der Vertreibung der Deutschen und der Aufhebung der Pfarrgemeinde Kloster Teplá wurde auch die Bestattung von Zivilpersonen hier nicht mehr fortgesetzt. In den 50iger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Friedhof oft durch Vandalen und auch durch die Errichtung von landwirtschaftlichen Gebäuden in der unmittelbaren Umgebung des Friedhofs verwüstet. Die Grabsteine wurden für die Herstellung von neuen Grabsteinen benutzt und die Gusseisenkreuze gestohlen, die Gruft der Äbte wurde geplündert (die Knochen des Abtes Reitenberger verstreut, aus dem Sarg von Abt Clementso der Schmuck gestohlen). Danach wurde die Gruft zugemauert. Heute befinden sich hier nur mehr ein Teil der Gräber und eine leere Kapelle. Von der Stelle, an der der Klosterfriedhof steht, hat man eine schöne Aussicht auf das Kloster und die Umgebung.


Text: Grenadierschreiber Major i.TR. Hans Härtl


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Kommandantentagung der Bay. Bürger- und Landwehren
Bürgerwehr und Grenadiergarde vertreten - Ehrengast Oberstleutnant Bernd Henn aus Weiden


Neustadt/Störnstein Historie und Brauchtum pflegen die Bayerischen Bürger- und Landwehren, deren Kommando, Kommandanten und Kommandantenstellvertreter am Samstag bei der Bürgerwehr der Stadt Grafenau ihren jährlichen Kommandantentag abhielten. Im Beisein zahlreicher Zuschauer und Oberstleutnant Bernd Henn aus Weiden, Leiter der Heeresunteroffizierschule Lehrgruppe D fand die Fahnenübergabe auf dem Stadtplatz an die Bürgerwehr Grafenau unter Teilnahme der Kommandanten aus ganz Bayern in ihren historischen Uniformen statt.



Der Bürgermeister der Stadt Grafenau Herr Helmut Peter empfing die Gäste aus ganz Bayern im Rathaus der Stadt Grafenau und begrüßte die stellvertretenden Landeskommandanten der Bürger- und Landwehren in Bayern Oberstleutnant d.Ldw. Dr. Bernd Wollner aus Kronach und Major d.Ldw. Franz Roth aus Leutenbach, den Presseoffizier des Bundes Hist. Bürger- und Landwehren in Bayern und Medienoffizier der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen Major d.Ldw. Hans Härtl, aus Störnstein, den Ehrengast Oberstleutnant Bernd Henn von der Heeresunteroffiziersschule Lehrgruppe D aus Weiden, den Präsidenten des BKV Hans Schiener aus Plößberg, die Bürgerwehren Neustadt a.d. Waldnaab, Königsberg, Wolkersdorf und Schwabach. Die Landwehr Eggenfelden, Leutenbach und Schwabach, den Münchner Traditionsverein des ehemaligen königlich bayerischen 4. Chevauleger-Regiments "König" aus München und das Königlich Bayerische 2. Chevauleger-Regiment "Taxis" aus Schierling, das Linienregiment "vacant Graf Salern aus Regensburg und aus Adelsdorf, die Fürstbischöfl. Bambergische Schützen- und Artillerie-Compagnie zu Cronach, die Deutschorden-Compagnie zu Mergentheim, die Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein, die Schlossgarde Wilhermsdorf, die Cronacher Ausschuss-Compagnie aus Kronach sowie die Musketiere aus Aschaffenburg.
Bürgermeister Helmut Peter gab im Rathaussaal einen historischen Abriss über die Entwicklung der Stadt und seiner heutigen Positionierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Besonders erwähnte er die 650-jährige Salzhandelsgeschichte.
Der stellvertretende Landeskommandant Oberst-leutnant d.Ldw. Dr. Bernd Wollner dankte den Grafenauern für ihre Gastfreundschaft. Zusammen mit seinen Kollegen des Kommandos nahm er Ehrungen und Beförderungen vor.
Der stellvertretende Landrat Helmut Behringer bestellte die Grüße des Kreistages und des Landrats. Er beschrieb in seinem Grußwort die Situation des Landkreises und betonte besonders, wie wichtig die Erhaltung des Bundeswehrstandortes für die Region sei.
In Militärischer Ordnung ging es anschließend vom Rathaus zum Stadtplatz. Auf der Mittelinsel gab die Grafenauer Bürgerwehr ihren Ehrensalut ab, bevor die Bürgerwehr die große Ehre übernahm, für ein Jahr die Landesfahne zu beherbergen und sie mit einer Abordnung bei den jeweiligen Veranstaltungen und Einladungen des Landesverbandes präsentieren zu dürfen.
Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer rückten die Kommandanten in den Passauer Hof ein, wo nach dem Mittagessen die diesjährige Kommandantentagung stattfand, bei der eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet wurde. BKV-Präsident Hans Schiener aus Plößberg informierte die Kommandanten über noch offenen Fragen, die im Zuge des Versicherungswechsels zum BKV entstanden waren. In den Landesverband der Bürger- und Landwehren in Bayern wurde die Gruppe "Enfants Perdus" aus Memmingen, mit ihren Hauptmann Peter Spengler einstimmig aufgenommen.
Die mitgereisten Damen der uniformierten Kommandanten besuchten am Nachmittag im Rahmen des Damenprogramms den nahegelegenen Baumwipfelpfad.

   


Text: Grenadierschreiber Major i.TR. Hans Härtl





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Bilder: Grenadierschreiber Major i.TR. Hans Härtl


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 02.06.2010 (Netzcode: 2347452)

Alte Freunde bei neuem Abgeordneten  
Historische Grenadiergarde gratuliert Fürst Jaroslav von Lobkowicz zu Wahlerfolg

Störnstein/Krimice. (spz) Am Sonntagnachmittag besuchte eine Abordnung der "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzischen Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" Jaroslav Fürst von Lobkowicz und dessen Frau, Elisabeth Fürstin von Lobkowicz, in Krimice/Tschechien. Mit dabei waren die Bürgermeister Boris Damzog aus Störnstein und Josef Beimler aus Waldthurn.

Im Schlosshof würdigte Damzog das hervorragende Wahlergebnis Jaroslav von Lobkowiczs und seiner Partei TOP 09 bei den Parlamentswahlen. Der Fürst ist demnächst Abgeordneter in Prag. Damzog wünschte Fürst Lobkowicz im Namen aller Teilnehmer für das neue Amt eine glückliche Hand zum Wohle der tschechischen Bürger und des Staates. Die Grenadiere überreichten dem Adeligen und Fürstin Elisabeth zudem ein Geschenk.

Alois Krichenbauer verkündete den großartigen Wahlerfolg mit einem dreifachen Böllersalut, der in ganz Krimice zu hören war. Fürst von Lobkowicz zeigte sich sehr gerührt über den überraschenden Besuch. Beim gemeinsamen Abendessen wurden Erinnerungen über zurückliegende Treffen und Veranstaltungen ausgetauscht.

Das Fürstenpaar dankte Grenadierschreiber Hans Härtl für die Organisation und die jahrelange, freundschaftliche Verbundenheit zum Hause Lobkowicz. Jaroslav teilte zudem mit, dass er zusammen mit seinem Bruder, Bischof Franticek am 25. Juli zum Quirinfest kommt.

    

    


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Auch nach über 200 Jahren vorbildlich:
Das Militär-Max Joseph Ordensfest 2009 in München

Mit besonderer Freude begrüßte Generalmajor Gert Wessels, der Befehlshaber im Wehrbereich IV -Süddeutschland-, gemeinsam mit den Kommandeuren der militärischen Traditionsträger von der Panzerbrigade 12 für die Bayerische Tapferkeitsmedaille und der Sanitätsakademie der Bundes-wehr für den Militär-Sanitäts-Orden, die zahlreichen Gäste zum diesjährigen Militär-Max-Joseph-Ordensfest.
Zu den Gästen zählten der Vizepräsident des Bayerischen Landtages, Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, der Regierungspräsident von Oberbayern, Christoph Hillenbrand, ebenso wie Stadtrat Dr. Assal als Vertreter des Münchner Oberbürgermeisters für alle anwesenden Bürgermeister und Stadträte.
Ein herzliches Willkommen galt als Vertreter aus dem Hause Wittelsbach Wolfgang Prinz von Bay-ern sowie Ministerialrat Mittmeyer, als Vertreter der Bayerischen Staatskanzlei.

Unter den Teilnehmer war auch eine Abordnung des Bundes Historischer Bürger- und Landwehren in Bayern mit dem Landeskommandanten OTL d. Ldw. Jürgen Völkl, stellv. Lds.-Kdt. Major d. Ldw. Franz Roth und Presseoffizier Major d.Ldw. Hans Härtl. Die Fahnenabordnungen des Bundes Historischer Bürger- und Landwehren in Bayern stellten in diesem Jahr die Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde er Gefürsteten Grafschaft Sternstein und der Münchner Traditionsverein des ehemaligen königlich bayerischen 4. Chevauleger-Regiments "König" aus München.


Gelebte Tradition

"Warum halten wir bis zum heutigen Tag an dieser Tradition fest?" - Mit dieser Frage beschäftigte sich in seiner Ansprache der Befehlshaber im Wehrbereich IV -Süddeutschland- sehr intensiv: "Heute heißt es im Soldatengesetz: Vorgesetzte haben für ihre Untergebenen zu sorgen (§ 10 Abs.3) - Soweit gingen die Statuten für die damalige Ordensverleihung nicht, aber sie wiesen darauf hin, dass nur jemand in den Orden aufgenommen werden sollte, der die zu würdigende Tat nicht durch die rücksichtslose Aufopferung der Mannschaften erkauft hatte. Vom Ordensträger wurde damals erwartet, die Würde der ihm anvertrauten Soldaten zu achten. Heute lesen wir in der "Inneren Führung": Wer Menschenwürde verteidigt, muss Menschen würdig behandeln. Artikel 9 der Ordensstatuten appellierte an den Offizier, nicht nur seine klar umrissenen Aufgaben und Befehlsbereiche im Auge zu haben, sondern darüber hinaus den Blick für das große Ganze nicht zu verlieren. Es war also gefordert, über den eigenen Tellerrand zu blicken und zu berücksichtigen, welche Auswirkungen die eigene Handlung für die Truppe oder sogar für die Armee haben könnte. Erwarten wir etwas anderes, wenn wir heute vom "Führen mit Auftrag" sprechen? Nein, wir verlangen von den Vorgesetzten aller Ebenen genau das. Sie müssen dabei von ihren Soldaten gegebenenfalls auch andere, als die eigenen Lösungsansätze akzeptieren. Hier fordern wir das selbstständige Denken, welches auch von den Ordensträgern erwartet wurde."

Bogen zu den Auslandseinsätzen

General Wessels schlug in seiner Rede auch den Bogen zu dem verantwortungsvollen Auftrag für die Soldatinnen und Soldaten in den Auslandseinsätzen: "Gegenwärtig befinden sich rund 7.000 Bundeswehrangehörige auf drei Kontinenten in zehn Auslandseinsätzen. Die Anforderungen, die heute an sie gestellt werden, haben sich gewandelt. Die Einsätze konfrontieren unsere Soldaten und Soldatinnen unmittelbar mit hohen Belastungen und existenziellen Gefahren. Unsere Soldaten sind heute mehr denn je auch als Helfer, Vermittler und Schlichter gefordert. Sie benötigen hierzu Fähigkeiten, die über das rein militärische Handwerk weit hinausreichen. Dabei muss aber auch die Bereitschaft und Fähigkeit zum Kämpfen erhalten bleiben."

Vorbildlichkeit auch für heute

Als versierter Fachmann für Tradition und Traditionspflege hielt beim diesjährigen Ordensfest der Leitende Museumsdirektor des Bayerischen Armeemuseums in Ingolstadt die Festansprache. Dr. phil. Ernst Aichner war bereits seit seiner Studienzeit mit dem Bayerischen Armeemuseum und den bayerischen Traditionen eng verbunden.
Er führte unter anderem aus: "Die Vorbildlichkeit des Militär-Max-Joseph-Ordens beruht aber nicht nur darin, dass eine herausragende, aus selbständigem Entschluss herbeigeführte Tat belohnt, sondern weil auch ein gleichwertiges moralisches Element eingesetzt wurde. In Artikel XV der Statuten wird nämlich vom Ordenskapitel gefordert, zu untersuchen, "ob der Offizier, um den Orden zu erwerben, nicht mit Aufopferung der Mannschaft sein Unternehmen gewagt habe."
In der Kriegsgeschichte finden sich nicht wenige Beispiele, bei denen militärische Führer Soldaten ihrem persönlichen Ehrgeiz opferten. Max Joseph und seine Berater werden hier vor allem auch die französische Armee jener Zeit vor Augen gehabt haben, deren militärische Führer nicht selten horrende eigene Verluste billigend in Kauf nahmen um bestimmte taktische Ziele zu erreichen."



Anschaulicher militärgeschichtlicher Exkurs

Viel Beifall erhielt der Leitende Museumsdirektor für seinen anschaulichen Exkurs in die Militärgeschichte, den er mit folgenden Worten beendete: "Die Bundeswehr im Freistaat darf jedenfalls dankbar sein, wenn sie sich an der bayerischen Militärtradition orientieren kann und ich hoffe, dass Sie nach meinen Ausführungen den Militär-Max-Joseph-Orden als besonderes "Juwel" empfinden, dessen Statuten zumindest in wichtigen Teilbereichen - auch nach fast 200 Jahren - als vorbildlich bezeichnet werden dürfen. Ich verabschiede mich daher mit der ebenfalls zeitlosen Devise der Königlichen Bayerischen Armee: In Treue fest!"


Informationsaustausch

Bei dem anschließenden Empfang im Kaiser- / Vierschimmelsaal konnte die Abordnung des Bundes Historischer Bürger- und Landwehren in Bayern sowie die Fahnenabordnungen der Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein und des Münchner Traditionsvereins des ehemaligen königlich bayerischen 4. Chevauleger-Regiments "König" aus München ausführliche Gespräche mit Seiner Königlichen Hoheit Wolfgang Prinz von Bayern und Generalmajor Gert Wessels vom Wehrbereich IV sowie führen.


Text und Bilder: Grenadierschreiber Major i.TR. Hans Härtl


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Bilder: Grenadierschreiber Major i.TR. Hans Härtl


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 16.03.2009 (Netzcode: 1754287)

Störnsteiner Grenadiergarde übernimmt bei Kommandantentag Fahne des Landesverbandes

Störnstein. (arw) Am Samstag hielt der Landesverband "Bund Historischer Bürger- und Landwehren in Bayern" im Gemeindezentrum den Kommandantentag ab.

In historischen Uniformen, mit Säbeln und Gewehren marschierten Kommandanten der bayerischen Bürger- und Landwehren vom Gemeindezentrum zum Platz hinter der St.-Salvator-Kirche. Hier stand im 12. Jahrhundert eine Burg, berichtete Bürgermeister Boris Damzog im Beisein von Fürst Jaroslav von Lobkowitz (Prag) und Waldthurns Bürgermeister Josef Beimler.

Auch Polizeidirektor Josef Wittmann, Oberstleutnant Bernd Henn von der Bundeswehr und der Präsident des Landesverbandes der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) Hans Schiener aus Plößberg verfolgten die Übergabe. Störnsteins Korporal Rainer Radies meldete an Landeskommandant Oberstleutnant Jürgen Völkl die angetretene Formation.

Major Sepp Maier von der Schützencompagnie Waldmünchen übergab die Landesfahne an die "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadiergarde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein". Fahnenjunker Oliver Völkl nahm sie in Empfang. Die Störnsteiner repräsentieren mit ihr ein Jahr den Landesverband bei ihren Auftritten. Es folgte ein Ehrensalut der Grenadiere und das Bayernlied. Am Nachmittag folgte die Tagung der Kommandanten (Bericht folgt).





Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 18.03.2009 (Netzcode: 1757285)

Farbenfrohes Bild am Schlossberg  
Bei Landestagung der Kommandanten Banner an Grenadiere überreicht - Hans Härtl nun Major

Störnstein. (arw) Männer in bunten Uniformen marschierten am Wochenende durch den Ort. Das Gemeindezentrum war Schauplatz der Kommandantentagung des Bundes Historischer Bürger- und Landwehren in Bayern. Höhepunkt im Programm war ein feierlicher Appell hinter der St.-Salvator-Kirche.
Auf dem Schlossberg wurde dort, wo einst die Burg stand, die Landesfahne an die Störnsteiner übergeben. Die Blaskapelle von Gerhard Träger lieferte die Marschmusik für den Zug zum Übergabeplatz.

Schmucke Uniformen
Den Zuschauern bot sich ein eindrucksvolles Bild. In ihren schmucken Uniformen standen die Kommandanten mit Säbeln und Gewehren unter dem mächtigen Granitfelsen stramm.

Gesondert marschierte die "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadiergarde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" an. Korporal Rainer Radies ging an der Spitze, gefolgt von Uwe Wang und der 20 Mann starken Truppe. Dieser folgte die "Historisch Königlich Bayerische Schützen-Compagnie Alte Büchsn" aus Waldmünchen. Die starke Abordnung brachte die Landesfahne mit.

Korporal Radies meldete dem Landeskommandanten Oberstleutnant Jürgen Völkl, dass alle zum Appell angetreten seien. Dann wurde das Banner des Verbands an den Störnsteiner Fahnenjunker Oliver Völkl übergeben, der es nun bei Verpflichtungen des Landesverbandes mit zwei Begleitern aus Störnstein tragen wird.

Auch Beförderungen gab es zu feiern. Landeskommandant Jürgen Völkl beförderte unter anderem den Störnsteiner Grenadierschreiber Hans Härtl zum Major der wehrhistorischen Gruppen. Völkls Korporal bei den Grenadieren, zweiter Bürgermeister Rainer Radies, bekam die Verdienstmedaille in Gold. Für Bürgermeister Boris Damzog gab es die Verdienstmedaille in Silber.

Anlass der Tagung in Störnstein war das 20-jährige Bestehen der Grenadiere. Zur Freude von Landeskommandant Völkl waren die Kommandanten und Stellvertreter der 17 angeschlossenen Bürger- und Landwehren fast vollzählig versammelt. Die 78 Uniformierten, die etwa 500 Mitglieder vertraten, hörten am Nachmittag viele Berichte.

Lob vom Bezirk
Bürgermeister Damzog stellte in seinem Grußwort die gemeinsame Lobkowitzer Vergangenheit der Gemeinden Waldthurn und Störnstein in den Vordergrund. Bezirkstagspräsident Franz Löffler lobte den Wert solcher Traditionsverbände. Für die mitgereisten Damen hatte der Landesverband einen Besuch im Internationalen Keramik Museum in Weiden organisiert. Zum Schluss der Veranstaltung dankte Völkl seinem Presseoffizier, den frisch gebackenen Major Härtl, für die reibungslose Organisation der Jahrestagung



Fähnrich Oliver Völkl (links) darf nun ein Jahr die Landesfahne tragen. Grenadierschreiber Major Hans Härtl (sitzend) wurde befördert. Bürgermeister Boris Damzog (Mitte) und Corporal Rainer Radies (Dritter von links) erhielten von Oberstleutnant Jürgen Völkl (Zweiter von recht) Verdienstmedaillen. Unter den Gratulanten war auch Jaroslav Fürst von Lobkowicz (Dritter von rechts).     Bild arw

Zeitungsartikel in der Mittelbayerischen Zeitung am 19.03.2009

Compagnie übergab Landesfahne

WALDMÜNCHEN. Mit militärischen Zeremoniell hat die Schützencompagnie der "Alten Büchs" die Landesfahne des Bundes historischer Bürger- und Landwehren an die "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" aus der Gemeinde Störnstein weiter gereicht, die heuer ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Am 5. April des letzten Jahres hatten die Trenckstädter die Fahne anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums in Empfang genommen und bei allen offiziellen Anlässen des Bundes mitgeführt.     

  


Bericht der Historische Deutschorden-Compagnie: Kommandantentagung in Störnstein in den Fränkischen Nachrichten am 18. März 2009

Karl Zeller zum Bürgerwehr-Ehrenmajor ernannt

Bad Mergentheim. Der Landesverband Bund Historischer Bürger- und Landwehren in Bayern hatte zur Kommandantentagung nach Störnstein in der Oberpfalz eingeladen. Die 1600-Seelengemeinde Störnstein gab sich mit der dort beheimateten "Historischen Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadiergarde der Gefürsteten Grafschaft zu Sternstein" alle Mühe, diese Tagung zu einem Erlebnis werden zu lassen.

In Störnstein errichtete das Geschlecht der Störe im 12. Jahrhundert die Burg Störnstein, die bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts Bestand hatte. Der Platz der ehemaligen Burg war zum Appellplatz auserkoren.

Anlaufpunkt war das schmucke Gemeindezentrum. Die Weiß-Blauen aus Bad Mergentheim waren mit der Abordnung Dr. Heiner Locher, Norbert Heisig und Karl Zeller vertreten. Von dort zogen nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Grenadiergarde Störnstein, Christian Kraus die Abordnungen mit der Störnsteiner Blasmusik hoch zum Burgplatz bei der Kirche. Im Rahmen dieser Feierstunde unter freiem Himmel wurde die Landesstandarte von der Königlich Bayerischen Schützen-Compagnie Waldmünchen an die Historische Grenadiergarde Störnstein übergeben. Sie verbleibt nun für ein Jahr dort.

Im Rahmen dieses Appells wurde Karl Zeller von der Historischen Deutschorden-Compagnie zu Mergentheim zum Bürgerwehr-Ehrenmajor durch den Landeskommandanten OTL Jürgen Völkl aus Störnstein und seinem Stellvertreter Major Franz Roth aus Leutenbach ernannt.

Im Gemeindezentrum folgte dann der Empfang durch den Ersten Bürgermeister Boris Damzog. Anwesend waren unter anderem Jaroslav Fürst von Lobkowicz, der aus seiner Heimat in Böhmen angereist war, sowie Bürgermeister Josef Beimler aus der Nachbargemeinde Waldthurn und viele Vertreter des öffentlichen Lebens.

Nach dem Mittagessen im Gemeindezentrum begann die Tagung mit dem Gedenken an die Verstorbenen der Landesvereine. Es war allen eine Pflicht auch der durch einen 17-jährigen Schüler unschuldig getöteten Menschen in Winnenden und Wendlingen zu gedenken.

Es folgten die Berichte des Landeskommandos, die Besprechung der Termine im laufenden Jahr, finanzielle Fragen, versicherungsrechtliche Angelegenheiten usw. Einen breiten Raum nahm die Sicherheit im Umgang mit Waffen ein, wobei sich die Schützen ihrer Verantwortung wohl bewusst sind.

Ein neuer Verein "Historische Königlich-Bayerische Bürgerwehr Artillerie Wolkersdorf" hat um Mitgliedschaft im Landesverband ersucht und wird im kommenden Jahr beitreten. Die Kommandantentagung im nächsten Jahr wird in Kronach stattfinden. Die einzelnen Punkte der diesjährigen Versammlung werden nun in den Mitgliedsvereinen besprochen und wenn nötig umgesetzt. HDOC

  


Bilder: Grenadierschreiber Major i.TR. Hans Härtl




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Bilder: Grenadierschreiber Major i.TR. Hans Härtl


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 02.01.2009 (Netzcode: 1661086)

Eine Kirche zum Mitnehmen  
Viele Glückwünsche und Geschenke für Neupriester Jaroslav Nikolaus von Lobkowicz

Störnstein. (spz) Von Herzen Glück und Gottes Segen wünschten rund 150 Gäste dem Neupriester Jaroslav Kraus stellte die seit 20 Jahren bestehenden Verbindungen der "großen Fangemeinde Störnstein" zum Hause Lobkowicz heraus. Er wünschte dem Geistlichen für seine Tätigkeit in Lyon, wo er überwiegend mit Kindern arbeiten wird, eine gute Hand. Besonderer Dank galt "Grenadierschreiber" Hans Härtl, der die Feier bestens organisiert hatte.

Bürgermeister Boris Damzog sprach im Namen aller Amtskollegen. Um das Zustandekommen der langjährigen Beziehungen zum Fürstenhaus zu verdeutlichen, gab der Verwaltungschef einen ausführlichen geschichtlichen Rückblick. Dem Neupriester wünschte er für die Zukunft Freude am Beruf und Gottvertrauen. Priester seien Ansprechpartner für Menschen auf der Suche nach Orientierung und Lebenssinn. Die Aufgabe sei oft recht belastend, aber auch dankbar.

Gute Priester seien notwendig, denn sie seien Vorbilder, die Menschen dazu anleiten und anstecken, als Christen zu leben. Damzog wünschte dem Primizianten, dass er mit seinen Worten und mit seinem Wirken immer Zugang zu Menschen jeden Alters finden möge und er den Kontakt zu Störnstein aufrecht erhalte.

Stadtpfarrer Josef Häring sagte: "Priester sind wichtig und werden es immer bleiben. Es ist dringend notwendig, dass Priester der jüngeren Generation nachrücken. Jungpriester sind sehr gefragt und nötig. Deshalb soll man Gott für diesen Tag dankbar sein. Gott wird dem jungen Priester die Kraft geben, um die Lasten der Seelsorge zu tragen."

Josef Schieder, Sprecher des Pfarrgemeinderats, meinte, dass man für den Primizsegen sieben Paar Schuhe durchlaufen müsse. Er zitierte aus dem Buch von Hape Kerkeling "Ich bin dann mal weg - Meine Reise auf dem Jakobsweg" in dem dieser der Frage nachgeht "was Kirche für mich ist". Für den Neupriester werde es keine leichte Aufgabe werden, im Weinberg Gottes zu arbeiten. Als Erinnerungsgeschenk überreichte Schieder ein Modell der St.-Salvator-Kirche.

Der Kommandant der Grenadiergarde, Jürgen Völkl, dankte dem Altbürgermeister von Waldthurn, Franz Bergler, der die Verbindung zum Fürstenhaus über die Grenzen hinweg geknüpft und nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" wieder zusammengeführt hatte. Bergler sei aber auch Künstler. Im Auftrag der Garde hatte er ein Marienbild gemalt, mit dem Völkl den Primizianten überraschte. Fürstin Elisabeth von Lobkowicz bekam einen Blumenstrauß.

Der frisch gebackene Geistliche begrüßte noch einen weiteren Gast, der bisher nicht erwähnt worden war: Jesus Christus. Nach einem Tischgebet wurde das Festmahl serviert. Danach durften sich alle in das Gemeindebuch eintragen. Am Nachmittag erteilte Jaroslav Nikolaus von Lobkowicz auf Wunsch einzeln den Primizsegen.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 31.12.2008 (Netzcode: 1659788)

In der Familie Christi  
Jaroslav Nikolaus von Lobkowicz feiert Nachprimiz in Störnstein

Störnstein. (spz) Während am Sonntag das festliche Glockengeläut die Gläubigen zum Gottesdienst rief, bewegte sich ein langer Zug unter Führung der Blechbläser und der Grenadiere vom Gemeindehaus hinauf zur St.-Salvator-Kirche. Neupriester Jaroslav Nikolaus von Lobkowicz feierte Nachprimiz.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft hatten die Einladung des fürstlichen Ehepaares Elisabeth und Jaroslav von Lobkowicz angenommen, um sich mit ihrem Sohn zu freuen. Stadtpfarrer Josef Häring und Diakon Anton Feil wirkten als Konzelebranten. Die drei Kommunionkinder Jakob, Katharina und Max hießen den jungen Geistlichen, der der Apostolatsbewegung der Legionäre Christi angehört, mit einem Gedicht willkommen. Der Neustädter Kirchenchor unter Leitung von Harald Bäumler und Klara Bäumler an der Orgel gestalteten die Liturgie mit der Orgel-Solomesse "Missa Brevis in C" von Mozart. Zur Kommunionfeier erklang das Lied "Ich steh' an deiner Krippe hier". Das Lukas-Evangelium kündete von der Reinigung im Tempel.

Neupriester Jaroslav von Lobkowicz stellte die Familie in den Mittelpunkt seiner Predigt. Sie bedeute Liebe und Gehorsam. Für ihn stehe nun Christus im Vordergrund, in dessen Familie er berufen wurde. Der Priester sei ein Bindeglied zwischen den Menschen und Gott. Für ihn persönlich sei es eine schwierige Entscheidung gewesen, der Liebe Gottes zu folgen. Wie bei der Lesung aus dem Buch Sirach zitiert, gehörten zum Gehorsam vor Gott auch der Gehorsam und der Respekt gegenüber den Eltern. Der Wille Gottes sei unser Weg. Viele hörten in der heutigen Zeit durch die Versklavung durch Konsum den Willen und das Wort Gottes nicht mehr. "Unsere wirkliche Hoffnung und unser Vertrauen kommen von Gott. Deshalb sollten alle Eltern ihre Kinder dem Schutz der Jungfrau Maria anvertrauen."

Am Ende des feierlichen Gottesdienstes spendete der junge Priester den Primizsegen. Nach dem Auszug versammelten sich alle auf dem Kirchenvorplatz und gratulierten dem Geistlichen. Am Eingangsportal des Gotteshauses hatten Mitglieder des Katholischen Frauenbundes Girlanden aus Tannenzweigen angebracht, und vor dem Treppenaufgang hatte der Pfarrgemeinderat eine geschmückte Tafel mit dem Primizspruch aufgelegt.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 17.12.2008 (Netzcode: 1647666)

Nach Rom zur Priesterweihe

Störnstein. (arw) Die "Historisch Hochfürstlichen Lobkowitzische Grenadiergarde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" fliegt am Donnerstag nach Rom, um in der Ewigen Stadt die Priesterweihe von Pater Jaroslav Nikolaus von Lobkowicz zu erleben. Die Grenadiere waren bereits bei der Diakonenweihe in Bamberg als Ehrengäste dabei.

Die Einladung erfolgte durch die Eltern des Neupriesters, Elisabeth Fürstin von Lobkowicz und Jaroslav Fürst von Lobkowicz. Die Grenadiere pflegen laufend die guten Kontakte. Hier legt sich besonders Grenadierschreiber Hans Härtl ins Zeug.

Neben 14 Grenadieren, die sich ohne ihre Vorderlader auf die Reise nach Rom begeben, gehören auch die beiden Bürgermeister Boris Damzog (Störnstein) und Josef Beimler (Waldthurn) sowie Altbürgermeister Konrad Kraus (Störnstein) mit Frauen zur Delegation, die insgesamt 29 Personen zählt.

Am Donnerstag werden die Oberpfälzer mit dem Bus zum Flughafen nach München gebracht. Die Maschine der Lufthansa landet gegen 12.20 Uhr in der italienischen Hauptstadt. Am Freitag ist die Besichtigung des Petersdoms, des Colosseums und der Vatikanischen Museen geplant. Bereits um 9.30 Uhr findet in der Kathedrale "St. Paul vor den Mauern" die feierliche Priesterweihe statt.

Gemeinsam werden die Oberpfälzer mit vielen weiteren Gästen in der "Santa Maris Del Anima" am Samstag um 11.30 Uhr mit dem Neupriester seinen ersten Gottesdienst feiern. Gegen 17.35 Uhr entschweben die Grenadiere wieder in die bayerische Heimat. Die Nachprimiz wird am Sonntag, 28. Dezember, in der St.-Salvator-Kirche gefeiert.


Pater Jaroslav Nikolaus von Lobkowicz
   
zum Flyer der Romreise



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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 09.10.2008 (Netzcode: 1563278)

Arbeit fürstlich entlohnt  
Störnsteiner in Erfurt zum Major der Wehrhistorischen Gruppen befördert

Störnstein. (arw) Hans Härtl ist nun Major in Tradition (i.TR.). Bei der Feier zum 200-jährigen Jahrestag des Fürstenkongresses 1808 in Erfurt wurde er am Wochenende befördert. Voller Eindrücke kehrte der Störnsteiner von dieser Reise, auf der ihn seine Frau begleitete zurück.

"Drei Tage lang feierte Erfurt mit einem Festwochenende den Jahrestag des Fürstenkongresses 1808. Die Stadt erinnerte mit Theateraufführungen, historischem Biwak und einem Ball im Kaisersaal an dieses Ereignis. Auf der Zitadelle Petersberg traten rund 1800 Soldaten aus 17 Nationen in historischen Uniformen zum Großen Zapfenstreich an", schwärmte der bisherige Hauptmann i. TR. von seinen Erlebnissen.

Die Beförderung wurde am Samstag beim Generalrapport der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen (UEWHG) ausgesprochen. Der Generalrapport begann mit einem Defilee vor dem Rathaus. Medienoffizier Härtl wurde aufgrund seines Einsatzes und seiner Leistungen zum Wohle der Union zum Major i.TR befördert. Zu den ersten Gratulanten zählte der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, General Schneiderhan, der vorher mit der höchsten Auszeichnung, dem Großen Goldenen Ehrenzeichen, bedacht worden war.

16 neue Gruppen aus Bulgarien, Weißrussland, Tschechien, Österreich, Niederlande, Schweden, Norwegen und Deutschland wurden in die Union aufgenommen. Beim Rahmenprogramm in der Stadt stellten mehrere hundert Laiendarsteller an der Seite von Profi-Schauspielern Szenen des historischen Ereignisses nach. In die Rolle Napoleons schlüpfte US-Schauspieler Mark Schneider. Die Erfurter Bürger verkörperten Mitglieder des Hofstaats sowie berühmte Gäste Napoleons, darunter Johann Wolfgang von Goethe. Beim Ball im Kaisersaal, zu dem Härtl ebenfalls geladen war, bestaunte der Oberpfälzer Nachfahren von berühmten Adeligen aus Russland, Frankreich und Deutschland.


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Härtl Teilnehmer an der Feier "200 Jahre Fürstenkongress" in Erfurt  
Generalrapport der UEWHG in Erfurt - Medienoffizier Hans Härtl zum Major befördert

Störnstein/Erfurt. (arw) In Erfurt ist die Feier zum 200-jährigen Jubiläum des Fürstenkongresses 1808 zu Ende gegangen. Auf der Zidatelle Petersberg traten rund 1.800 Soldaten in historischen Uniformen aus 17 Nationen zum Großen Zapfenstreich an. Ehrengast beim Generalrapport der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen war Generalinspekteur Wolfgang Scheiderhan. Hans Härtl aus Störnstein wurde zum Major i.TR. befördert.

Dreitägiges Spektakel

Drei Tage lang hatte Erfurt mit einem Festwochenende den Jahrestag des Fürstenkongresses 1808 gefeiert. Die Stadt stand ganz im Zeichen des historischen Ereignisses und erinnerte mit Theateraufführungen, einem historischen Biwak und einem Ball im Kaisersaal daran.

Generalrapport im Hist. Rathaussaal

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Generalrapports der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen. Der Generalrapport begann mit dem Defilee vor dem Rathaus zu Erfurt. Zu Beginn des Generalrapports 2008 wurde Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan mit der höchsten Auszeichnung, dem Großen Goldenen Ehrenzeichen der UEWHG ausgezeichnet.
Medienoffizier Hans Härtl aus Störnstein wurde aufgrund seines Einsatzes und seiner Leistungen zum Wohle der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen zum Major i.TR befördert.
Beim Generalrapport wurden 16 neue Gruppen u.a. aus Bulgarien, Weißrussland, Tschechien, Österreich, Niederlande, Schweden, Norwegen und Deutschland aufgenommen.
Bei der anschließenden Sitzung wurde die umfangreiche Tagesordnung mit über 20 TOP´s abgearbeitet.
Der nächste Generalrapport der UEWHG findet 2009 in Litauen statt.
Am Sonntagmorgen wurde durch die Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen mit ihrem Präsidenten Generalmajor i.TR. Helmut Eberl eine Kranzniederlegung im Brühlergarten durchgeführt.
Die musikalischen Höhepunkte setze in Erfurt das Bürgerwehrbataillon, Musikkorps, Spielmannszug und Stadtgarde zu Pferd samt Trompetercorps aus Bad Saulgau (ca. 170 Mann), die den Störnsteinern noch in guter Erinnerung sein dürften. Sie spielten auch in Störnstein beim 15-jährigen Wiedergründungsfest der Grenadiergarde den Großen Zapfenstreich am SV Sportplatz und den Kirchenzug.

In der Stadt stellten mehrere hundert Laiendarsteller an der Seite von Profi-Schauspielern Szenen des historischen Ereignisses nach. Für die Rolle Napoleons konnte der US-Schauspieler Mark Schneider gewonnen werden. Auch Zarendarsteller Alexander Walkowitsch spielte die Rolle nicht zum ersten Mal. Hofstaat und berühmte Gäste Napoleons, beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe, wurden von Erfurter Bürgern verkörpert.

Biwak, Paraden und Großer Zapfenstreich

Auf der Zitadelle Petersberg fand bereits ab Donnerstag ein Biwak von militärhistorischen Darstellungsgruppen der napoleonischen Zeit statt. Die etwa 1.800 Teilnehmer kamen aus 17 Ländern. Hobbymilitärs hatten Märsche in historischen Uniformen durch die Stadt vorbereitet.
Am Freitagabend fand auf dem Petersberg der Große Zapfenstreich aller Teilnehmer, sowie dem Ehrengast der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen, Herrn Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan statt.

Am Kaiserball teilgenommen

Zu dem Ball im Kaisersaal waren Nachfahren der damals anwesenden Adeligen aus Russland, Frankreich und Deutschland geladen. Unter den geladenen Gästen waren auch der Präsident der UEWHG Generalmajor i.TR. Helmut Eberl mit Frau aus Wien, Vizepräsident Oberst i.TR. Martin Mink, Generalkonsul Dr. Wolfgang Breitenthaler und Medienoffizier Major i. TR. Hans Härtl mit Frau aus Störnstein. Der Kaiserball wird allen Teilnehmern ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Erfurter Dom wurde aber auch der Opfer der Befreiungskriege gedacht.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 26.08.2008 (Netzcode: 1512657)

Ein Hoch auf die Prinzessin  
Grenadiere beglückwünschen Bettina von Lobkowicz

Störnstein/Waldthurn. (arw) Die "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" mit Oberstleutnant Jürgen Völkl, die mitgereisten Bürgermeister Josef Beimler (Waldthurn) und Boris Damzog (Störnstein) sowie die beiden Altbürgermeister Franz Bergler (Waldthurn) und Konrad Kraus (Störnstein) überraschten Prinzessin Bettina von Lobkowicz und gratulierten ihr zum 50. Geburtstag.

Die Gelegenheit ergab sich während der Hochzeitsfeierlichkeiten des jüngsten Sohnes von Jaroslav Fürst von Lobkowicz und Elisabeth Fürstin von Lobkowicz, Philippe von Lobkowicz mit Marie-Therese von Heine-Geldern in der Stiftskirche im österreichischen Seitenstetten beim anschließenden Empfang im Rosengarten des Stifts.

Die Grenadiere überreichten einen Blumenstrauß und eine große Bleikristallglasvase als Geschenk. Prinzessin Bettina war sichtlich überrascht und gerührt und bedankte sich bei allen Mitgereisten für die gelungene Überraschung.

Beim anschließenden Gespräch bat die Prinzessin Grenadierschreiber Hans Härtl, die über Jahre gewachsene persönliche Freundschaft weiter zu pflegen und aufrecht zu erhalten. Dies wurde ihr selbstverständlich zugesichert.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 25.08.2008 (Netzcode: 1511379)

Gedenkmarathon für Radetzky  
Feier zum 150. Todestag - Hans Härtl aus Störnstein Gast in erlauchtem Kreis

Störnstein/Krimice. (arw) Große Ehre für den Medienoffizier der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen, Hauptmann in Tradition Hans Härtl, aus Störnstein. Er war mit Jaroslav Fürst von Lobkowicz (Krimice/Tschechien) im österreichischen Kleinwetzdorf, um an der Gedenkfeier anlässlich des 150. Todestages von Feldmarschall Johann Josef Wenzel Anton Karl Graf Radetzky von Radetz teilzunehmen.

Unter den Ehrengästen waren Dr. Otto von Habsburg, Jaroslav Fürst von Lobkowicz, Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann von Niederösterreich, Botschafter Max Turnauer, Generalmajor Professor Mag. Johann Culik, Militärkommandant von Niederösterreich, und Generalmajor i.TR. Helmut A. J. Eberl, der Präsident der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen. Bei Kaiserwetter gedachten Teilnehmer aus Österreich und dem europäischen Ausland des 150. Todestages von Feldmarschall Graf Radetzky von Radetz.

Nach dem Einzug des Ehrenzuges des Militärkommandos Niederösterreich, der Militärmusik Burgenland, des Radetzky-Ordens und anderer europäischer der Traditionsverbände begann die Gedenkfeier. Nach der Bundeshymne und dem Abschreiten der Front begrüßte der Zeremonienmeister des Radetzky-Ordens Oberst Gerold Falch die Ehrengäste sowie die Teilnehmer und Gruppen aus dem Inn- und Ausland.

Nach dem Heldengedenken durch die Geistlichkeit, Militärsenior Dr. Karl Reinhart Trauner und Rektor Dr. Reinhard Knittel, und dem Radetzkymarsch hielt der Großmeister des Radetzky-Ordens, Kommerzialrat Harry Tomek, den Festvortrag.

Nach den Kranzniederlegungen folgte der Ehrensalut des Bürgerkorps Regau und der Reitenden Artilleriedivision Nr. 2. Nach der Niederösterreichischen Landeshymne und dem Abmarsch der ausgerückten Truppe und der Traditionsverbände endete die Feierlichkeit auf dem Heldenberg.

Im Anschluss an die Gedenkfeier baten die Veranstalter zum Empfang in die Orangerie des Schlosses Wetzdorf, dem Sitz des Radetzky-Ordens und der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 23.08.2008 (Netzcode: 1510078)

Grenadiere spielen Brautmädchen  
Störnsteiner Garde geleitet in Österreich Fürstensohn Philipp von Lobkowicz zum Traualtar

Störnstein/Waldthurn. (arw) Das Fürstenhaus von Lobkowicz feierte in der Stiftskirche in Seitenstetten/Österreich die Hochzeit des jüngsten Sohnes Philipp. Er gab Marie-Therese von Heine-Geldern das Jawort. Das Brautpaar hatte sich vor zwei Jahren in London kennengelernt, wo Philipp von Lobkowicz bei einer Bank tätig ist. Die angehende Kinderfachärztin Marie-Therese absolvierte dort ein Stipendium an der Oxford-Universität.

Die Lobkowitzische Grenadier-Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein ließ es sich aufgrund der mittlerweile fast familiären Beziehungen zum Hause Lobkowicz nicht nehmen, das Hochzeitspaar in den Hafen der Ehe zu geleiten.

Bei der Trauung standen die Onkel des Bräutigams, Bischof Frantisek von Lobkowicz und Pfarrer Zdenko von Lobkowicz aus Eger, sowie der Bräutigambruder Diakon Jaroslav von Lobkowicz, der zu Weihnachten in Rom zum Priester geweiht wird, am Altar. "Die Hochzeitsmesse wurde aufgrund der vielen ausländischen Gäste in vier Sprachen übersetzt", staunten die Grenadiere. Die Braut ist übrigens ein Nachkomme des berühmten Dichters Heinrich Heine. Der Brautvater freute sich riesig über den Aufmarsch der Grenadiergarde und die besondere "Lobkowitzische Note". Im Anschluss geleiteten die Störnsteiner das Paar zuerst zu einer Freitreppe zum Hochzeitsbild, dann in den Stiftshof und in den Rosengarten. Aufgrund des stürmischen Wetters übernahmen die Grenadiere auch die Rolle von Brautmädchen, indem sie Schleier und Schleppe des Brautkleides trugen.

Im Stiftshof feuerte die Garde einen Ehrensalut ab. Bürgermeister Josef Bäumler und Altbürgermeister Franz Bergler aus Waldthurn sowie Bürgermeister Boris Damzog und Altbürgermeister Konrad Kraus aus Störnstein, die Damen der Grenadiere, Oberstleutnant Jürgen Völkl und Grenadierschreiber Hans Härtl überreichten dem Brautpaar dort Blumen und Geschenke.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 11.08.2008 (Netzcode: 1496351)

Trauer um Fürstin von Lobkowicz  
Abordnung nimmt an Beerdigung in Krimice teil - Mit 91 Jahren verstorben

Störnstein/Waldthurn. (arw) Mit tiefer Betroffenheit haben die Gemeinde Störnstein, Markt Waldthurn und die "Historisch Hochfürstliche Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" am 30. Juli vom Tod der Fürstin Gabriella von Lobkowicz erfahren.

Trotz ihren hohen Alters von fast 91 Jahren kam der Tod der Fürstin für viele allzu plötzlich. In der Schlosskapelle von Krimice nahmen das komplette Haus Lobkowicz, der tschechische Außenminister Karel Prinz zu Schwarzenberg, Altlandrat Anton Binner (Neustadt/WN), die Bürgermeister Josef Beimler (Waldthurn), Boris Damzog (Störnstein), die beiden Altbürgermeister Franz Bergler (Waldthurn) und Konrad Kraus (Störnstein), und eine 15-köpfige Abordnung der Grenadiere am offenen Sarg Abschied.

Ein endlich langer Trauerzug unter den Trommelschlägen von Hans Freundl, bewegte sich vom Schloss zur Familienkapelle mit Gruft auf der Anhöhe von Krimice. Mit 30 weiteren Geistlichen zelebrierte Bischof Frantisek von Lobkowicz und Stadtpfarrer Zdenko Filip von Lobkowicz, beide Söhne der verstorbenen Fürsten, den Trauergottesdienst.

Kommandant, Oberstleutnant Jürgen Völkl würdigte die Verdienst und das Interesse der Fürstin Gabriella an ihren Grenadieren. Im Jahre 1989 habe sie zum zehnjährigen Bestehen die Schirmherrschaft übernommen. Bei Geburtstagen sind die Grenadiere gerne bei der verstorbenen aufmarschiert. Für die Gemeinden Störnstein und Waldthurn verabschiedeten sich die Bürgermeister Damzog und Beimler bei der Fürstin. Mit einem Trompetensolo von Karlheinz Schreiner und drei Böller von Helmut Filchner, wurde die sterblichen Überreste der Fürstin in die Familiengruft getragen.

Jaroslav Fürst von Lobkowicz und Bischof Frantisek bedankten sich bei Grenadierschreiber Hans Härtl und allen Grenadieren für die würdige und beeindruckende Mitgestaltung der Trauerfeier.


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Zum St. Johannifest mit Großen Zapfenstreich nach Bad Saulgau

Störnstein/Bad Saulgau. (arw) Am vergangenen Wochenende folgte der Medienoffizier der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen Hauptmann i.TR. Hans Härtl einer Einladung des Vizepräsidenten der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen Oberst i.TR. Martin Mink, der Stadtgarde zu Pferde Bad Saulgau und der Bürgerwache der Stadt Bad Saulgau zur Johannifeier nach Bad Saulgau.

Welche große Wertschätzung St. Johanni in der Region um Bad Saulgau genießt, zeigte die hohe Anzahl der Ehrengäste und der Abordnungen befreundeter Wehren. Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan, Landrat Dirk Gaerte, die neue Bürgermeisterin der Stadt Bad Saulgau Doris Schröter und der Medienoffizier der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen Hauptmann i. TR. Hans Härtl ließen sich St. Johanni an beiden Tagen nicht entgehen. Auch der Landeskommandant der Bürgerwehren, Württemberg Hohenzollern Oberst Harald Neu war am Sonntag gekommen.

Erstmals durfte die Bürgermeisterin Doris Schröter die Meldung von Oberleutnant Ulrich Wehner entgegennehmen, dass Bürgerwache mit Spielmannszug, Musikkorps und Trompeterkorps der Stadtgarde zu Pferd angetreten sind. Sie machte bei der großen Abendserenade am Samstagabend auf dem mit Zuschauern überfüllten Stadtplatz eine so gute Figur, dass sie zusammen mit den Ehrengästen beim anschließenden Stehempfang im Parkhaus mit großem Applaus empfangen wurde.

Die Serenade mit dem Großen Zapfenstreich war der Höhepunkt am Samstagabend. Bei diesem musikalischen Ereignis unter Mitwirkung des Musikkorps der Bürgerwache unter Leitung von Leutnant Stefan Leja, dem Spielmannszug der Bürgerwache unter Leitung von Tambourmajor Manfred Maier und dem Trompeterkorps der Stadtgarde zu Pferd konnten die neuen Glocken von St. Johannes erstmals mit neuem Klang zum Abendgebet läuten.

Am Sonntag fand nach dem Antreten der Abordnungen der Aufmarsch des gesamten Bataillons und der Stadtgarde zu Pferd zur Fahnenparade und dem Totengedenken statt. Am Buchauer Amtshaus fand der Vorbeimarsch an den Ehrengästen statt. Nach dem feierlichen Festgottesdienst in der St. Johanneskirche und der Fahnenparade auf dem Marktplatz marschierten die Bürger im Bunten Rock mit den Ehrengästen ins Parkhaus zum Frühschoppen, Mittagstisch und gemütlichen Beisammensein.

Am Samstagabend hatte der Medienoffizier der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen Hauptmann i.TR. Hans Härtl die Möglichkeit mit Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan ein ausführliches Gespräch über die anstehenden Aktivitäten der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen und der Feier 200 Jahre Fürstenkongress in Erfurt zu sprechen.

Der Hauptmann und Kommandant der Bürgerwache Bad Saulgau Frank Riegger sowie Rittmeister Hans-Georg Rimmerle von der Stadtgarde zu Pferd Bad Saulgau, dankten Medienoffizier Hptm. i.TR. Hans Härtl für seine Teilnahme.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 27.06.2008 (Netzcode: 1437541)

Medienoffizier kommt weit herum  
Hans Härtl als Ehrengast bei Johannifeier in Bad Saulgau

Störnstein. (arw)Als Medienoffizier der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen flattern Hauptmann i. TR. Hans Härtl viele attraktive Einladungen auf den Tisch. Nun war er vom Vizepräsidenten der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen, Oberst i.TR. Martin Mink, zur Johannifeier nach Bad Saulgau geladen. Der Störnsteiner bestaunte dort die berittene Stadtgarde und die Bürgerwache und führte viele interessante Gespräche.

Das Fest St. Johanni ist in der Region um Bad Saulgau ein Riesenspektakel. Dies zeigte die Anzahl der Ehrengäste und der Abordnungen befreundeter Wehren. Neben Härtl ließen sich auch Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan, Landrat Dirk Gaerte und der Landeskommandant der Bürgerwehren von Württemberg Hohenzollern Oberst Harald Neu das Fest nicht entgehen.

Eine Serenade mit dem Großen Zapfenstreich war der Höhepunkt am Samstagabend. Am Sonntag gab es nach dem Antreten der Abordnungen einen Aufmarsch des gesamten Bataillons und der Stadtgarde zu Pferd zur Fahnenparade.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 20.06.2008 (Netzcode: 1423704)

Große Ehre für Grenadiere Jürgen Völkl und Hans Härtl

Störnstein. (arw) Der Landeskommandant der Bürger- und Landwehren und Kommandant der Grenadiergarde, Oberstleutnant d. Ldw. Jürgen Völkl, und der Medienoffizier der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen, Hauptmann i. TR. Hans Härtl, waren zu einer Gedenkfeier nach Sopron in Ungarn eingeladen. Für die Störnsteiner war dies ein Riesenerlebnis. An der Gedenkfeier des Infanterieregimentes Nummer 76 nahmen Gäste aus sieben Nationen teil. Die Festredner hoben auch die neu entfachten freundschaftlichen Beziehungen unter den historischen Garden Europas hervor.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 16.05.2008 (Netzcode: 1380597)

Grenadiere wachen über Diakonweihe  
Jaroslav Nikolaus Lobkowicz in Bamberg geweiht - Störnsteiner Uniformierte schießen auf Domplatz Salut

Störnstein/Waldthurn. (arw) Eine Delegation aus der Oberpfalz sorgte in Bamberg für Aufsehen und Gesprächsstoff. Die "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" marschierte mit Kommandant Oberstleutnant Jürgen Völkl, den Bürgermeistern Boris Damzog (Störnstein) und Josef Beimler (Waldthurn) sowie den beiden Altbürgermeistern und Ehrengrenadieren Franz Bergler (Waldthurn) und Konrad Kraus (Störnstein) vor dem Dom auf. Grund war die Diakonenweihe von Brüdern des Ordens Legionäre Christi.

Erzbischof Professor Dr. Ludwig Schick weihte mit Jaroslav Nikolaus Lobkowicz auch ein Mitglied des beböhmischen Fürstenhauses, dem die Nordoberpfälzer sehr verbunden sind. Der Sohn von Jaroslav Fürst von Lobkowicz und Elisabeth Fürstin von Lobkowicz will Priester werden.

Die Uniformierten aus Störnstein führten den feierlichen Zug in den Dom mit den Diakonen, Priestern und dem Erzbischof an. Nach dem Pontifikalgottesdienst marschierten die Grenadiere vor dem Dom auf. Für die Fürstenfamilie schossen die Grenadiere einen dreifachen Salut in den Himmel. Im Anschluss daran schritt Diakon Jaroslav Nikolaus von Lobkowicz die Ehrenformation ab. Der Auftritt lockte viele Zuschauer an, die spontan applaudierten.

Beim anschließenden Empfang eröffnete der frisch geweihte Diakon, dass er sich kurz vor Weihnachten in Rom zum Priester weihen lassen wolle. Fürstin Elisabeth und Fürst Jaroslav bedankten sich bei den beiden Bürgermeistern Damzog und Beimler sowie den Altbürgermeistern Kraus und Bergler und den Grenadieren für den hervorragenden Auftritt, den Grenadierschreiber Hans Härtl organisiert hatte. Die Fürstenfamilie zeigten sich hoch erfreut über die Teilnahme der Delegation aus der Oberpfalz.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 05.05.2008 (Netzcode: 1367344)

Arbeit über Grenzen hinweg  
Treffen mit russischen Kosakenverbänden in Prag

Störnstein. (arw) Eine große Ehre wurde dem Störnsteiner Hans Härtl zuteil. Er durfte an einem interessanten Gedankenaustausch in Prag teilnehmen. Es trafen sich Vertreter russischer Kosakenverbände mit Präsidiumsmitglieder der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen mit ihrem Präsidenten Generalmajor in Tradition (i. TR.) Helmut A. J. Eberl aus Wien und ihrem Medienoffizier Hauptmann i. TR. Hans Härtl aus Störnstein.

Längst sind auch russische Traditionsverbände interessiert am Geschehen der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen und unterstützen deren Arbeit in der Traditionspflege. Generalmajor Viktor Tereschenko aus Weißrussland als Vertreter russischer Kosakenverbände und Delegationsleiter berichtete sehr interessant über die Pflege der Tradition und die Tätigkeiten innerhalb seiner Verbände.

Die anderen kennenlernen, von ihnen zu erfahren und zu hören war Inhalt der in sehr angenehmer Atmosphäre geführten Gespräche im Hotel Pyramide in der tschechischen Hauptstadt.

Einen besonderer Höhepunkt vermittelte eine persönliche Stadtführung durch Elisabeth Fürstin von Lobkowicz und ein Empfang auf Schloss Melnik durch die Hausherrin Prinzessin Bettina von Lobkowicz. Sie ließ es sich nicht nehmen, ihre Gäste im rustikalen Ambiente des Lobkowitzer Schlosses mit Köstlichen der Weinjahrgänge 2006 und 2007 zu verwöhnen.


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Bericht über die Kommandatentagung am 18.03.2008

Kommandantentagung der Bay. Bürger- und Landwehren  
Erste Kommandantentagung des Landeskommandanten Oberstleutnant Jürgen Völkl

Neustadt/Störnstein. (arw) Historie und Brauchtum pflegen die Bayerischen Bürger- und Landwehren, deren Kommando, Kommandanten und Kommandantenstellvertreter am Samstag bei der Schützencompagnie der "Alten Büchs'n" in Waldmünchen ihren jährlichen Kommandantentag abhielten. Der Aufmarsch zum Rathaus, voraus die Schützencompagnie Waldmünchen mit Trommlerzug und die Kommandanten in ihren historischen Uniformen, bot ein eindrucksvolles Bild.
Der Kommandant der Schützencompagnie der "Alten Büchs'n" Waldmünchen, Major Josef Maier begrüßte den Landeskommandanten der Bürger- und Landwehren in Bayern Oberstleutnant Jürgen Völkl, den Presseoffizier des Bundes Hist. Bürger- und Landwehren in Bayern und Medienoffizier der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen Hauptmann Hans Härtl, beide aus Störnstein, die Bürgerwehren Neustadt a.d. Waldnaab, Grafenau, Königsberg und Schwabach. Die Landwehr Eggenfelden, Leutenbach und Schwabach, den Münchner Traditionsverein des ehemaligen königlich bayerischen 4. Chevauleger-Regiments "König" aus München und das Königlich Bayerische 2. Chevauleger-Regiment "Taxis" aus Schierling, die Fürstbischöfl. Bambergische Schützen- und Artillerie-Compagnie zu Cronach, die Deutschorden-Compagnie zu Mergentheim, die Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein, die Schlossgarde Wilhermsdorf, die Cronacher Ausschuss-Compagnie aus Kronach sowie die Musketiere aus Aschaffenburg.

Nach dem Aufmarsch wurde am Marktplatz Aufstellung genommen und die Landesfahne des Bundes Historischer Bürger- und Landwehren wurde an die Schützencompagnie Waldmünchen für ein Jahr übergeben. Mit einem dreifachen Ehrensalut und dem Hissen der Europäischen, der Deutschen und der Bayerischen Fahne wurde dieser Akt besiegelt. Die Compagnie Waldmünchen wird mit der Landesfahne an verschiedenen Veranstaltungen mit dem Landeskommando teilnehmen.
Anschließend zeichnete der Landekommandant der Bürger- und Landwehren in Bayern, Oberstleutnant Jürgen Völkl den Bürgermeister der Stadt Waldmünchen, Franz Löffler mit der Silbermedaille, Landesadjutant Major Helmut Prottengeier aus Schwabach, Kommandant Hans Wellhöfer aus Wilhermsdorf und Herbert Zilker aus Waldmünchen mit der Goldmedaille sowie Major Sepp Maier aus Waldmünchen und Major Alfons Deibl aus Eggenfelden mit dem Verdienstkreuz am Bande aus.

Ehrenstadthauptmann Ludwig Fritsch aus Neustadt a.d. Waldnaab gratulierte der Landeskommandant im Namen aller Teilnehmer zum Geburtstag.
Beim anschließenden Empfang im Rathaus freute sich Bürgermeister Franz Löffler, das durch die Kommandantentagung in seinen Stadtmauern das geschichtliche Erbe lebendig wird. Bürger- und Landwehren hätten in Bayern eine lange Tradition. "Sie verleihen der Stadt einen besonderen Glanz", so der Bürgermeister, ehe er über historische und aktuelle Daten der Grenz- und Trenkstadt informierte. Er lud die Gäste zum Trenkspiel ein und ging auch auf das Schützenwesen in der Stadt ein. Die Stadt habe 1492 für die Besiedelung viele Privilegien erhalten, darunter auch die der Bürgerschützen mit der Verpflichtung der Stadt für ein "Vortel" an die Schützen. Hieraus begründe sich die weitere Entwicklung von der Bürgerwehr zum Schützenwesen.
Der Bürgermeister betonte seine Freude über die hohe Auszeichnung durch den Landeskommandanten und wünschte den Bürger- und Landwehren eine gute Zukunft.

Landekommandant Oberstleutnant Jürgen Völkl aus Störnstein freute sich, dass es in Waldmünchen eine so starke Schützencompagnie gibt, die sich um die Belange der Bürger- und Landwehren über Bayern hinaus bemühe. Er drückte den Wunsch aus, dass die gute Verbindung zwischen der Stadt und der Compagnie Waldmünchen weiterhin andauere und dankte für die finanzielle Unterstützung.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand im Hotel "Post" die Kommandantentagung statt, bei der eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet wurde. Für die mitgereisten Damen fand ein eigenes Damenprogramm statt.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 11.01.2008 (Netzcode: 1230050)

Feier mit zehn Bischöfen und über 80 Priestern in der Kathedrale Ostrava

Störnstein. (adj) Ein eindrucksvolles Erlebnis für die 15 Mitglieder der Historisch Hochfürstlich Lobkowitzischen Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein war die Feier des 60. Geburtstages von Bischof Frantisék von Lobkowicz. Angeführt von der Garde, zogen die zehn Bischöfe, mehr als 80 Priester und 50 Ministranten in die vom Fernsehen hell ausgeleuchtete Kathedrale zum zweistündigen Hochamt ein. Unter den Gratulanten waren auch der Päpstliche Nuntius in der Tschechischen Republik, Diego Causero, und der Erzbischof von Prag, Kardinal Miloslav Vlk. Nach dem Auszug feuerten die Störnsteiner einen dreifachen Salut. Im Anschluss ging es zum großen Empfang ins Kulturhaus. Die Grenadiere mit Kommandant Oberstleutnant Jürgen Völkl an der Spitze überreichten an den Jubilar den Ehrenkrug der Garde sowie Geschenke, die ihnen Bürgermeister Boris Damzog für die Gemeinde Störnstein und Bürgermeister Josef Beimler für die Gemeinde Waldthurn mitgegeben hatten.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 08.12.2007 (Netzcode: 1197707)

Ein dreifacher Salut  
Grenadiergarde gratuliert Fürstin Gabrielle zum 90. Geburtstag

Störnstein/Dymokry.(arw) Die "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" fuhr nach Dymokry (Tschechien), um Gabrielle Fürstin von Lobkowicz zum 90. Geburtstag zu gratulieren.

Mit von der Partie waren die beiden Bürgermeister Boris Damzog, Amtskollege Josef Beimler und Altbürgermeister Konrad Kraus. In der privaten Kapelle des Schlosses fand ein Dankgottesdienst statt. Dieser wurde vom Bischof aus Ostrava, Frantisek von Lobkowicz, und dessen Bruder Zdenko Filip, Stadtpfarrer von Marienbad, zelebriert. Während der Messe gedachten die Gäste auch der verstorbenen Uschi Freundl, die eng mit der Garde verbunden war.

Nach dem Gottesdienst ließ Kommandant Oberstleutnant Jürgen Völkl die Grenadiere im Schlosshof aufmarschieren zu einem dreifachen Salut. Die Bürgermeister und Grenadiere wünschten der Fürstin alles Gute zum Geburtstag. Beim anschließenden Empfang hob Jaroslav Fürst von Lobkowicz in seiner Jubelrede die Verbundenheit des Fürstenhauses zur Grenadiergarde hervor und dankte für die Bereicherung der Geburtstagsfeier.

Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen wurden die guten Kontakte zum Fürstenhaus von Lobkowicz vertieft.


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Bilder: Grenadierschreiber Hauptmann i.TR. Hans Härtl


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 27.11.2007 (Netzcode: 1184150)

Bessere Zeiten mit den Lobkowitzern  
Im Jahr 1807 endet die Herrschaft in Waldthurn - Festakt zum Jubiläum mit Fürst und Fürstin

Waldthurn. (jb) Über Jahrhunderte zurück versetzt in das "Goldene Zeitalter der Lobkowitzer" fühlten sich die zahlreichen Gäste, darunter Fürstin Elisabeth und Fürst Jaroslav von Lobkowitz aus Pilsen, am Samstag bei einem Festabend zum 200-jährigen Jubiläum. Im Jahr 1807 wurde der Markt Waldthurn von der Herrschaft der Lobkowitzer verkauft und dem Königreich Bayern angegliedert. Den Gottesdienst in der Pfarrkirche zur Einleitung des Festaktes zelebrierten Pfarrer Marek Baron, Katechet Joseph Greil und der Stadtpfarrer aus dem tschechischen Marienbad, Pater Philipp von Lobkowitz.

Seminarrektor i. R. Georg Schmidbauer befasste sich anschließend im großen Saal des Pfarrheims, dem einstigen Lobkowitz-Schloss, mit dem Zeitalter der Lobkowitzer, angefangen von der Übernahme der Herrschaft in Waldthurn im Jahre 1666 bis zum Verkauf an das Königreich Bayern im Jahr 1807.

Nach dem Musikstück "Gruß an Böhmen", gespielt von der Trachtenkapelle Müllner, führte Bürgermeister Josef Beimler aus, dass kein anderes Lied so gut in den Rahmen passe.

"Am 13. Mai 1666 hatte sich bei strahlend blauem Himmel der Markt herausputzt hatte. Was war die Ursache dieser Aufgeregtheit und dieses feierlichen Gehabes? Man erwartete niemanden anders als die Abgesandten der neuen Landesherren des Fürsten Wenzel Eusebius von Lobkowitz, der das kleine Ländchen offiziell für ihre Herren in Besitz nehmen sollte", stellte Schmidbauer heraus.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 27.11.2007 (Netzcode: 1184888)

Goldenes Zeitalter  

Waldthurn (jb) Vor 200 Jahren wurde die Herrschaft der Lobkowitzer an das Königreich Bayern verkauft. In würdiger Form beging der Markt Waldthurn in Anwesenheit von Fürstin Elisabeth und Fürst Jaroslav von Lobkowitz aus Pilsen das Jubiläum. Nach dem Festgottesdienst mit Pater Philipp von Lobkowitz aus Marienbad erinnerte Georg Schmidbauer in der Festversammlung im Lobkowitzschloss an "Das goldene Zeitalter der Lobkowitzer". Die Festversammlung umrahmten Trachtenkapelle Müllner, Frauenchor "Vera musika" und die "Historisch Hochfürstlichen Lobkowitzische Grenadiergarde der Gefürsteten Grafschaft Störnstein".


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 31.08.2007 (Netzcode: 11067031)

Grenadiere fürstlich empfangen  
Störnsteiner Garde gratuliert Jaroslav und Elisabeth von Lobkowicz - In Schlossgarten Salut geschossen

Störnstein/Krimice. (arw) Fürst Jaroslav von Lobkowicz feierte 65. Geburtstag. Fürstin Elisabeth wurde stolze 60 Jahre alt. Eine Delegation der "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzischen Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" mit den Bürgermeistern Boris Damzog (Störnstein) und Josef Beimler sowie Altbürgermeister Franz Bergler (beide Waldthurn) reisten nach Krimice bei Pilsen, um dem Paar zu gratulieren.
Die Grenadiere und die Bürgermeister holten das Jubelpaar zu Hause ab und marschierten mit ihm zum Mittagessen ins Hotel "York". Danach luden die Fürsten zu einem Rundgang durch das Schloss in Krimice ein. Jaroslav von Lobkowicz erläuterte den Fortschritt der Bauarbeiten im Schloss und die Geschichte des Gebäudes. Den Gästen wurde schnell klar, welche Anstrengungen das Paar noch vollbringen muss, um das Denkmal wieder herzurichten.
Im Garten feuerten die Grenadiere einen Ehrensalut ab und überreichten an Jaroslav von Lobkowicz ihren Ehrensäbel. Gemahlin Elisabeth überraschten sie mit einem Bleikristallgeschenk. Die Bürgermeister hatten ebenfalls Geschenke.
Im Anschluss daran kommandierte der Fürst die Grenadiere mit dem Ehrensäbel. Damzog dankte für den freundlichen Empfang. Grenadierschreiber Hans Härtl hob die gegenseitige Pflege der Kontakte hervor.
Bei einem Glas Champagner klang ein wunderschöner Tag aus. Das Fürstenpaar versicherte beim Abschied, dass es sich bereits auf ein Wiedersehen freue.


       

       

      

      


Bilder: Grenadierschreiber Hauptmann i.TR. Hans Härtl


http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1067031-100,1,0.html


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 28.08.2007 (Netzcode: 11065439)

Bei Landestreffen befördert  
Historische Bürger- und Landwehren tagen in Kronach - Hans Härtl nun Hauptmann

Neustadt/Störnstein. (arw) Hans Härtl macht bei den historischen Bürger- und Landwehren weiter Karriere. Oberstleutnant Jürgen Völkl, Landeskommandant in Bayern, hat seinen Störnsteiner Vereinskollegen beim achten Bayerischen Bürger- und Landwehrtreffen in Kronach am Wochenende befördert. Der Medienoffizier der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen und Presseoffizier der Bürger- und Landwehren in Bayern darf sich nun Hauptmann in Tradition nennen.
Zwei Tage lang tagten die Uniformierten am Wochenende in Kronach. 25 Gruppen aus dem In- und Ausland waren mit etwa 500 Uniformierten dazu angereist. Mit von der Partie waren mit einer Fahnenabordnung die Aktiven der Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein sowie eine 20 Mann starke Abordnung der Historisch Königlich Bayerischen Bürgerwehr aus Neustadt/WN.
Höhepunkte des farbenprächtigen Treffens waren am Samstag ein Zapfenstreich und am Sonntag ein Festgottesdienst mit Umzug durch die Altstadt. Hunderte von Zuschauern beklaschten am Straßenrand die bunten Gewänder. In der Festhalle knüpften die Uniformierten viele neue Kontakte und vertieften alte Freundschaften.
Unter den Gästen waren unter anderem Seine Königliche Hoheit Wolfgang Prinz von Bayern aus München und der Präsident der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen, Generalmajor in Tradition Helmut Eberl aus Wien.
Völkl durfte als amtierender Landeskommandant die Beförderungen aussprechen. Für ihn war es eine ganz besondere Ehre, neben seinem Stellvertreter Franz Roth aus Leutenbach bei Forchheim (er wurde Major) und Schießinspektor Heiner Reuß aus Kronach (er wurde Hauptmann), auch seinen Störnsteiner Kollegen befördern zu dürfen. Für ihre Verdienste um die Tradition zeichnete er zudem stellvertretenden Landeskommandanten Oberstleutnant Dr. Bernd Wollner sowie den Kronacher Bürgermeister Manfred Raum mit der goldenen Verdienstmedaille beziehungsweise der Ehrenmitgliedschaft des Bundes Historischer Bürger- und Landwehren in Bayern aus.

       

       

   

       

http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1065439-127,1,0.html

Bilder: Grenadierschreiber Hauptmann i.TR. Hans Härtl


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 14.05.2007 (Netzcode: 11010441)

Nun Mundschenk  
"Bahnerer" Hans Schmid feiert 75. Geburtstag

Störnstein. (le) Der "Bahnerer" ist nun "Brüderlich Emmeritierter Hochfürstlicher Hof- und Mundschenk". Mit diesem Titel überraschte die Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadiergarde Hans Schmid zum 75. Geburtstag. "Die allzeitige Bereitschaft und die stetige Gewandtheit, dass der Humpen der dürstenden Grenadiere stets gefüllet sei und er immer frisches und kühles, nie verderbtes Bier schenket" habe ihm diese Auszeichnung eingebracht, ließen die Mitglieder der Truppe wissen.

Nach Übergabe der Ernennungsurkunde durch Jürgen Völkl feuerten die Grenadiere Salutschüsse ab. Damit begann eine großartige Geburtstagsfeier. Hans Schmid war sichtlich gerührt und erfreut über die Auszeichnung. Er bekannte, dass er sich geehrt fühle.

Bürgermeister Boris Damzog überbrachte für die Gemeinde dem beliebten und geschätzten Bürger Glückwünsche. "Fußball ist mein Leben", meinte der vitale und immer mit gesundem Humor ausgestattete Jubilar, als die erste Mannschaft des SV Störnstein ihre Aufwartung machte. Den Glückwünschen schlossen sich auch die Alten Herren des SV an. Zu den Gratulanten gehörten weiter Siedlergemeinschaft, Arbeiterwohlfahrt, Pfarrgemeinderat, Feuerwehr, SPD, OWV-Zweigverein und Liederkranz Plankenhammer. Gekommen war auch die Kulmbacher Brauerei, dessen Kunde sein Landgasthof "Gigl" seit mehr als 50 Jahren ist.

In der ganzen Region ist Schmid als "Bahnerer von Störnstein" bekannt. Sein Vater hat 1946 an der früheren Eisenbahn-Haltestation Störnstein eine Bierwirtschaft eröffnet. 1967 übergab er sie an Sohn Hans mit Familie. Schmid erkannte die Zeichen der Zeit und baute mit Frau Maria und seinen drei Söhnen eine Pension mit acht Doppelbettzimmern neben dem Gasthof auf.

Der Landgasthof "Gigl", der mittlerweile von Sohn Siegfried mit Familie geführt wird, ist ein Begriff für gute Gastlichkeit in der Region. Der Bocklradweg geht direkt am Landgasthof vorbei. Mittlerweile haben die Wirtsleute darauf mit einem einladenden Holzpavillon reagiert. So hat zur Freude des 75-jährigen gelernten Schreiners und Gastwirts auch die dritte Generation des Landgasthofes "Gigl" eine Perspektive.


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Zeitungsartikel im Neuen Tag Weiden i.d.OPf am 04.05.2007 (Netzcode: 11005817)

Garde steht stramm  
Grenadiere schießen Ehrensalut bei Fürsten-Hochzeit

Störnstein/Prag. (adj) Ein großes Erlebnis hatten die Mitglieder der "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzischen Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein". Bei der Hochzeitsfeier von Vladimir Prinz von Lobkowicz und de Mademoiselle Alix Paul-Cavallier stand auf Einladung des Fürstenhauses von Lobkowicz eine Delegation in Prag vor und nach dem Gottesdienst Spalier.Über 300 geladene Gäste marschierten vorbei, darunter der tschechische Außenminister Karel Fürst Schwarzenberg, der ehemalige Außenminister und jetzige Minister für Legislative, Cyril Svoboda, die Österreichische Botschafterin Dr. Margot Klestil-Löffler, der kanadische Botschafter Michael Calcott, der spanische Botschafter Antonio Pedauye, sowie Graf Ferdinand Carl Kinsky von Wchinitz und Tettau. Mit einem dreifachen Salut erwiesen die Grenadiere dem Brautpaar die Ehre. Danach übergaben die Garde mit Kommandanten Oberstleutnant Jürgen Völkl, die Bürgermeister Boris Damzog (Störnstein) und Josef Beimler sowie Altbürgermeister Franz Bergler (beide Waldthurn) Geschenke. Schauplatz der Hochzeitsfeier war das Kloster Strahov auf dem Radschin. Die Trauung wurde vom Onkel des Bräutigams, S. E. Bischof Frantisek von Lobkowicz, Bischof von Ostrava, vollzogen. Einer der Konzelebranten war der Stadtpfarrer von Marienbad, Pater Zdenko Filip von Lobkowicz, ebenfalls ein Onkel des Bräutigams.Das Brautpaar zeigte sich sehr angetan vom Auftritt der Grenadiere. Seit Jahren pflegt das Haus Lobkowicz den Kontakt nach Störnstein. Besonders Jaroslav und Elisabeth von Lobkowicz haben eine enge Beziehung zum Grenadierschreiber Hans Härtl. Dies ist auch der Grund, warum die Störnsteiner eingeladen worden waren.


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Bilder: Grenadierschreiber Hans Härtl


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